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Alle reden von der Energiewende, aber was wird eigentlich unter der Wärmewende verstanden?

In Deutschland werden nur circa 23 % der Energie als Strom verbraucht. Ein weitaus größerer Anteil (52 %) entfällt auf die Bereitstellung von Wärme. Damit wird deutlich, dass die Wärmewende für den Klimaschutz unumgänglich ist und besondere Aufmerksamkeit verdient.
Die Wärmewende ist ein Teil der Energiewende. Sie bezeichnet den Übergang zu einer nachhaltigen Energieversorgung im Wärmesektor. Dabei besteht besonders in Privathaushalten ein großes Einsparpotential, das aufgrund fehlender Transparenz im Heizsektor oft nicht genutzt wird. Die Wärmewende soll für Privathaushalte verständlich und realisierbar sein. Wir wollen hier Klarheit schaffen und dir zeigen, dass du durch den Austausch deines alten Heizkessels durch ein neues Modell bereits einen großen Beitrag dazu leisten und dabei auch noch eine Menge Geld sparen kannst. Potenzielle Ersparnisse und die Dauer, nach der sich die Kosten einer solchen Investition amortisieren, wollen wir transparent darstellen, damit wir mit der Energiewende auch die Wärmewende zu dir nach Hause bringen können.

Wie funktioniert eine Brennwertheizung?

Bei der Verbrennung von Gas bzw. Öl entsteht als Nebenprodukt heißer Dampf. Bei einer herkömmlichen Heizungsanlage mit Heizwerttechnik wird dieser einfach durch den Schornstein abgeleitet. Die darin enthaltene Energie geht verloren.
Eine Brennwerttherme hingegen nutzt neben der Wärme, die beim Verbrennen von Gas bzw. Öl entsteht, zusätzlich die in den Abgasen enthaltene Wärmeenergie. Indem im Brennwertkessel die Abgase bis zu ihrer Kondensation abgekühlt werden, wird die im Dampf enthaltene Energie in Form von Wärme frei und erneut dem Heizsystem zugeführt.

Wie nachhaltig ist eine Brennwertheizung?

Gas und Öl gehören zu den fossilen Brennstoffen. Dank Brennwerttechnik können durch die Nutzung der Wärme, die in den Abgasen enthalten ist, jedoch zusätzlich bis zu 30 % Energie und bis zu 30 % CO2-Emissionen eingespart werden. Heizsysteme mit Brennwerttechnik können also weitaus effizienter Wärme produzieren als konventionelle Heizsysteme mit Heizwerttechnik. Durch die Wahl eines passenden Gas- bzw. Öltarifs, kann die Nachhaltigkeit einer Heizungsanlage zusätzlich verbessert werden.

Wie berechnen wir Deine Einsparnisse?

Um abzuschätzen, ob eine neue Heizung für dich sinnvoll ist, vergleichen wir zwei Szenarien- den Einsatz eines alten herkömmlichen Konstanttemperaturkessels und den Einsatz einer neuwertigen Brennwerttechnologie miteinander. Dabei betrachten wir einen Zeitraum von 20 Jahren, da sich nach dieser Zeit unter ökologischen und ökonomischen Gründen bereits eine Heizungserneuerung empfiehlt.
Unsere Berechnungen beruhen auf folgenden Annahmen:

  • Wir gehen davon aus, dass Gas- bzw. Ölpreise konstant mit 3 % p.a. weiter steigen werden.
  • Gleichzeitig gehen wir von einem konstanten Wärmebedarf pro Person und Wohnfläche aus. Bei alten Häusern ist dieser ungefähr 4 Mal so hoch wie bei Neubauten. Wir berücksichtigen bei unseren Berechnungen also auch das Baujahr deines Hauses. Multipliziert mit der Anzahl der Personen, die im Haushalt leben und der Wohnfläche deines Hauses, ergibt sich dein persönlicher Wärmebedarf.
  • Das alte und das neue Heizsystem unterscheiden sich in ihrem Wirkungsgrad. Für unsere Berechnungen vergleichen wir ein neues Brennwertsystem mit einem alten, konventionellen Heizsystem ohne Brennwerttechnik. Hierbei können Effizienzunterschiede von bis zu 30 % angenommen werden.
  • Die Einsparungen durch das neue Heizsystem entsprechen den Einsparungen durch den verminderten Kraftstoffverbrauch.
  • Ungefähr 60 % der Heizungskäufe werden subventioniert. Es ist also wahrscheinlich, dass auch Sie finanzielle Unterstützung für Ihre Investition beantragen können. Wir haben daher den möglichen Investitionszuschuss bereits von den Investitionskosten abgezogen. Weitere Informationen zum Förderprogramm finden Sie im nächsten Kapitel.

Die sich ergebenden Investitionskosten stellen ein indikatives Angebot dar. Das Angebot enthält bereits alle Kosten- auch die für den hydraulischen Abgleich. Dieser ist Voraussetzung für die Beantragung der Förderung durch die KfW (Kreditanstalt für Wiederaufbau).

Welche Fördermöglichkeiten gibt es?

Förderprogramm „Energieeffiziente Sanieren“ (KfW 430)

Handelt es sich um den Austausch eines Heizwertgerätes durch ein modernes Brennwertgerät kann im Rahmen des KfW 430 ein Investitionszuschuss von bis zu 15 % der Investitionskosten beantragt werden. Förderfähig sind sowohl Gas- als auch Ölbrennwertheizungen, die nicht von der gesetzlichen Austauschpflicht betroffen sind, also jünger als 30 Jahre sind.
Grundsätzlich kann jeder Privateigentümer die Förderung in Anspruch nehmen, der seine Immobilie selbst nutzt oder vermietet. Für einen Antrag bei der KfW muss das Haus jedoch bereits vor 2002 erbaut worden sein.

Heizung mieten?

Die hohen Investitionskosten schrecken dich ab? Statt eine neue Heizung zu kaufen, kannst du diese auch ganz bequem mieten. Gleichzeitig profitierst du von einem Vollkasko-Paket für die gemietete Heizung und musst keine unvorhergesehenen Reparaturkosten mehr befürchten. Bei Problemen stehen dir unsere Heizungspartner direkt zur Seite und sorgen dafür, dass alles immer störungsfrei funktioniert.

Die Kosten eines Rundum-Sorglos-Pakets ergeben sich beispielsweise wie folgt: du hast die Wahl zwischen einem Finanzierungszeitraum von 2 bis zu 10 Jahren. Kostet deine Heizung beispielsweise 6.750 Euro, zahlst du bei einer Vertragslaufzeit von 120 Monaten 56 Euro für die Heizung und 33 Euro für die Vollkasko-Versicherung.
Falls Sie dieses Angebot interessant finden, vermitteln wir Sie gerne an unseren Heizungspartner, der mit Ihnen das für Sie passende Contracting-Modell findet und alle Vorteile bespricht.

Wie wir Dich sehen

Wir sind davon überzeugt, dass die Energiewende nicht nur direkt vor deiner Tür, sondern bereits in deinen eigenen vier Wänden anfängt! Daher sehen wir dich als essentiellen Treiber in der Energiewende und wollen dich darin unterstützen, dieses Potential zu nutzen. Unsere Vision der Energie von Mensch zu Mensch kann einen wichtigen Beitrag zur CO2-Neutralität leisten. Wir wünschen uns eine Welt, in der sich jeder völlig unabhängig und eigenständig mit der Energie versorgt, die im eigenen Haushalt benötigt wird.

Wie wir uns sehen

Wir verstehen uns als dein ehrlicher und vertrauenswürdiger Begleiter in allen Energiefragen. Transparenz ist dabei unser Fundament. Leider ist der Energiemarkt wenig kundenorientiert, intransparent und ziemlich komplex. Unsere intelligenten Algorithmen finden den für dich passenden nächsten Schritt auf dem Weg zur Energieunabhängigkeit und verbindet dich mit deinen Nachbarn in einer Energie Community.

shine steht für Energie von Mensch zu Mensch. Mit uns kannst du Mitglied einer Energie Community werden, beginnen, deinen eigenen Strom zu produzieren und deinen Beitrag zur CO2-Neutralität leisten. Auch hier gibt es viele Möglichkeiten. Abhängig von den Konditionen in deinem Haus empfehlen wir dir verschiedene Energieerzeugungs- und Speichertechnologien oder Kombinationen daraus. Auch wenn im Moment keine dieser Optionen zu dir passt, kannst du trotzdem Teil der Community werden.

Wage mit uns den Schritt in die Unabhängigkeit. Wir wollen mit dir in die Energiezukunft gehen!

Nächste Schritte

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Wir helfen dir, offene Fragen zu klären, begleiten dich auf dem Weg zu deiner persönlichen Energiewende und planen gemeinsam, wie es konkret weitergeht.