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Pressemitteilung

Blackbox: Messstellenbetreiber

  • Ein Wechsel des Messstellenbetreibers kann sich für viele Verbraucher lohnen
  • Neben günstigeren Angeboten unterscheidet sich auch die Technik der Betreiber
  • Achtung: Mieter können aufgrund einer Gesetzesänderung nur noch bis 2020 wechseln

Berlin, 8. November 2018. Der regelmäßige Wechsel des Stromanbieters ist für viele Verbraucher mittlerweile zur Routine geworden. Etliche Vergleichsportale im Internet informieren tagesaktuell über die günstigsten Tarife, die besten Wechselboni und helfen dabei, in Zeiten kontinuierlich steigender Strompreise den Überblick zu bewahren. Was die wenigsten Wissen: auch der Messstellenbetreiber kann bereits seit 2005 gewechselt werden. Denn das jährliche Stromablesen ist nicht etwa umsonst, wie viele vermuten, sondern wird über die Strom-Nebenkosten vom Stromlieferanten in Rechnung gestellt.

Während sich für die meisten Haushalte mit klassischen Stromzählern der Wechsel bisher finanziell kaum lohnt, wird spätestens mit Beginn des Smart-Meter Rollouts 2019 zunehmend interessant, welcher Betreiber die besten Konditionen bietet. Der Messstellenbetreiberwechsel bietet für Verbraucher eine zusätzliche Möglichkeit Geld zu sparen, da die Preise für das Ablesen der Stromverteiler variieren können. Dabei gilt es darauf zu achten, dass von den Betreibern unterschiedliche Zähler mit unterschiedlichem Funktionsumfang angeboten werden – man sollte also zwischen Funktionalität und Preis abwägen. Ein Wechsel ist entsprechend § 14 des Messstellenbetriebsgesetzes (MsbG) in jedem Falle kostenlos. Wird kein Messstellenbetreiber-wechsel beantragt, ist automatisch der lokale Netzanbieter zuständig.

Allzu lange sollten Sparfüchse jedoch nicht warten – denn während die Option eines Messstellenbetreiberwechsels Eigenheimbesitzern jederzeit offen steht, haben Mieter nur noch bis Ende 2020 die Chance dazu ihren Betreiber selbst zu wählen. Danach tritt das vorrangige Auswahlrecht für Vermieter in Kraft, welches das Verhältnis zwischen Anschlussnutzer (Mieter) und Anschlussnehmer (Vermieter) neu regelt. Dementsprechend erhält der Vermieter das Auswahlrecht für den Messstellenbetreiber und darf diesen fortan selbst wählen. Voraussetzung ist, dass neben Strom mindestens eine zusätzliche Messstelle der Sparten Gas, Fernwärme oder Heizwärme über das Smart-Meter-Gateway gebündelt wird. Zudem dürfen für die betroffenen Anschlussnutzer keine Mehrkosten im Vergleich zum getrennten Messstellenbetrieb entstehen. Um die Kosten im Griff zu haben, können Mieter ab 2021 alle zwei Jahre vom Vermieter die Einholung von zwei verschiedenen Angeboten zum Messstellenbetrieb verlangen.

Wer sich für den intelligenten Stromzähler shineSmart entscheidet, muss sich um die Kosten für den Messstellenbetrieb nicht mehr kümmern, denn diese sind in den monatlichen Kosten in Höhe von 4,99 Euro bereits enthalten. Weitere Informationen: https://www.shine.eco/shinesmart

Pressekontakt:

markengold PR, Manja Buschewski
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