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Die Heizung ist der mit Abstand größte CO Erzeuger und Energieverbraucher im Haushalt. Folglich ist es sinnvoll sich Gedanken über die Effizienz der Heizungsanlage und eine Heizungsmodernisierung zu machen. Denn in privaten Haushalten werden mehr als zwei Drittel der Energie verwendet um zu Heizen. Um den Energieverbrauch zu senken und zum Klimaschutz beizusteuern, hilft neben sparsamen Heizen eine effizientere Technik.

Wenn der Heizkessel älter als 15 Jahren ist, lohnt es sich in den meisten Fällen diesen auszutauschen. Seit 2016 müssen Heizkessel, die älter als 15 Jahren sind geprüft werden und erhalten eine Energieverbrauchskennzeichnung. Die Einordnung in Effizienzklassen zeigt, wie effizient oder ineffizient die Heizung ist. Ein Heizkessel der bereits 30 Jahre in Betrieb ist, unterliegt der Austauschpflicht. Ausgenommen sind Niedertemperaturkessel und Brennwertkessel.

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Bei einer Heizungsmodernisierung sollten verschiedene Faktoren beachtete werden, um die ideale Heizung zu finden. Es ist wichtig, dass Sie sich für den passenden Brennstoff entscheiden, die Wartungs- und Anschaffungskosten einberechnen und sich über Fördermittel informieren. In diesem Zusammenhang spielt der eigene Energieverbrauch eine wichtige Rolle, um die zu erwartenden Heizkosten zu kalkulieren und die Ersparnisse zu bestimmen.

Wir haben einige Tipps für Sie zusammengestellt, welche Sie bei der Modernisierung Ihrer Heizung unterstützen:

 

Eigenschaften einer modernen Öl- oder Gasheizung:

  • Ein hoher Nutzungsgrad und geringe Schadstoffemissionen sind besonders wichtig. (Brennwertkessel haben eine höhere Energieeffizienz, mit einem Nutzungsgrad von 106%, als Niedertemperaturkessel mit 91-94%).
  • Ein effizienter Heizkessel sollte ohne Überströmventil oder hydraulische Weiche auskommen.
  • Durch die Verwendung eines Pufferspeichers kann der Wärmeerzeuger in einer optimalen Leistungsstufe arbeiten. Die Lebenszeit der Heizungsanlage verlängert sich und die Heizkosten werden reduziert.

Die Wahl des Brennstoffs:

  • Der in Deutschland am häufigsten genutzte Brennstoff ist Erdgas. Er ist verhältnismäßig günstig und hat einen geringeren CO₂-Ausstoß als andere Brennstoffe, wie Heizöl oder Kohle.
  • Ölkessel produzieren höhere Emissionen an Treibhausgasen und Luftschadstoffen als Gaskessel.
  • Zudem arbeitet eine Gasheizungen sehr effizient und die Investitionskosten sind relativ niedrig.

Nutzen Sie erneuerbare Energien:

  • Ob der Einsatz von Solarthermie sinnvoll ist, können Sie mit Hilfe eines Experten prüfen.
  • Heizen mit Biomasse, wie Holzpellets und einer Holzpelletheizung ist ebenfalls eine erneuerbare und CO2 neutrale Art zu Heizen.
  • Eine Wärmepumpe heizt auch umweltbewusst, da die Wärme aus der Luft, der Erde und dem Grundwasser zum Aufwärmen benutzt wird. Dadurch sinken die Heizkosten und die Emissionen.
  • Es gibt viele Förderprogramme, die die Investitionen in jede Art der erneuerbaren Energien unterstützen.

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Der Einfluss vom Wärmebedarf und den Gebäudeeigenschaften:

  • Jede Heizung hat unterschiedliche Funktionen und muss den persönlichen Bedürfnissen angepasst werden, wie zum Beispiel der Heizlast des Hauses und dem Warmwasserbedarf.
  • Sparen Sie Heizenergie durch Wärmedämmung, Isolierung und Sanierung der Wohnung bzw. des Hauses.
  • Gebäudetyp, Alter des Hauses, Platz und Fläche des Haushalts beeinflussen ebenfalls die Heizungsauswahl.

 

Berechnen Sie die Wirtschaftlichkeit und die Ersparnisse durch eine Modernisierung:

  • Sie kalkulieren die Anschaffungskosten sowie Fördermittel und vergleichen die Heizkosten und Wartungskosten der alten und modernisierten Heizung mit dem shine Heizungscheck.
  • Die Amortisierung der Investition erfolgt schneller bei einer hohen Heizungseffizienz und geringerem Verbrauch.

Förderprogramme von KfW, BAFA, Bundesländern und Kommunen:

  • Weil eine Investition in eine Modernisierung den CO₂-Ausstoß senkt, stellt der Staat verschiedene Fördermaßnahmen bereit.
  • Die KfW Bank bietet Förderprogramme für Hauseigentümer, die eine Heizungsmodernisierung mit fossilen Brennstoffen durchführen, an. Dabei handelt es sich um staatliche Zuschüsse oder Kreditfinanzierungen, zu günstigen Zinssätzen.
  • BAFA fördert Anschaffungen von Heizungsanlagen mit erneuerbaren Energien.
  • Einige Förderprogramme lassen sich kombinieren.
  • Es gibt auch regionale Förderungen für Heizungsmodernisierungen.

Der Austausch oder die Modernisierung von Einzelteilen des Heizkessels oder -körpers ist oft sinnvoll:

  • Wenn die Heizung problemlos funktioniert und nach den gesetzlichen Vorschriften nicht ausgetauscht werden muss, trägt das Ersetzen von Einzelteilen, wie der Heizungspumpe  und dem Heizkörperventil, dazu bei, die Heizkosten zu senken.
  • Es lohnt sich nur die Heizkörper komplett auszutauschen, wenn noch alte Rippenheizkörper aus Gusseisen verwendet werden.

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Zusammenfassung:

  • Erdgas ist günstiger und hat einen geringeren CO₂-Ausstoß als Öl
  • Ziehen Sie in Betracht mit erneuerbaren Energien zu Heizen.
  • Die Heizung muss an Gebäudeeigenschaften angepasst werden
  • Wärmedämmung spart Heizenergie
  • Ersparnisse und Rendite ausrechnen, z.B. mit dem shine Energiecheck
  • Die richtigen Förderprogramm auswählen
  • Modernisierung von Einzelteilen in Betracht ziehen