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Der regelmäßige Wechsel des Stromanbieters ist für viele Verbraucher mittlerweile zur Routine geworden. Was die wenigsten Wissen: auch der Messstellenbetreiber kann bereits seit 2005 gewechselt werden. Denn das jährliche Stromablesen ist nicht etwa umsonst, wie viele vermuten, sondern wird über die Strom-Nebenkosten vom Stromlieferanten in Rechnung gestellt.

Liberalisierung des Messwesens

Der Messstellenbetreiber ist für alle Belange – Einbau, Wartung, Betrieb, Abrechnung – des Zählers verantwortlich. Meist übernimmt diese Rolle der örtliche Netzbetreiber, welcher die entstehenden Kosten dem Stromanbieter in Rechnung stellt. Wirklich transparent ist dies nicht. Seit einigen Jahren jedoch findet ein Wandel im Messwesen statt. Verbraucher können ihren Messtellenbetreiber frei wählen.

Die Wahl des richtigen Stromzählers

Während sich für die meisten Haushalte mit klassischen Stromzählern der Wechsel bisher finanziell kaum gelohnt hat, wird spätestens ab Beginn des Smart-Meter Rollouts 2019 zunehmend interessant, welcher Betreiber am besten geeignet ist. Dabei gilt es darauf zu achten, dass von den Betreibern unterschiedliche Zähler mit unterschiedlichem Funktionsumfang angeboten werden – man sollte also zwischen Funktionalität und Preis abwägen. Ein Wechsel ist entsprechend § 14 des Messstellenbetriebsgesetzes (MsbG) in jedem Fall kostenlos. Der Aufwand für den Kunden ist dabei sehr gering: Der neue Betreiber benötigt lediglich wenige Daten wie den Zählerstand, Zählernummer und Wechseltermin und übernimmt alle weiteren Formalitäten.

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Smart Meter: Die neuen, digitalen Zähler

Ein weiterer Vorteil bei der Entscheidung für einen unabhängigen Messstellenbetreiber, ist die Möglichkeit einen  modernen Stromzählern, einen sogenannten Smart Meter (Intelligente Stromzähler) einzubauen. Ein solcher ist beispielsweise im shineSmart Angebot enthalten. Der Smart Meter liefert detaillierte Darstellungen und Analysen des Energieverbrauchs. Durch die Visualisierungen, welche in der shine App oder dem Webportal einsehbar sind, wird der Zusammenhang zwischen dem persönlichen Nutzerverhalten und dem Echtzeit-Stromverbrauch verständlich. Zusätzlich lassen sich dank Datendisaggregation der Verbrauch sowie die Kosten der wichtigsten Verbrauchs-Gruppen wie z.B. die Grundlast, Kühlgeräte und Herde feststellen und somit können Stromfresser identifiziert und ausgetauscht werden. So ist eine Reduzierung der Stromkosten um bis zu 15% im Jahr möglich.

Achtung: Das Auswahlrecht für Mieter ist zeitlich begrenzt

Allzu lange sollten Sparfüchse jedoch nicht warten – denn während die Option eines Messstellenbetreiberwechsels Eigenheimbesitzern jederzeit offen steht, haben Mieter nur noch bis Ende 2020 die Chance dazu ihren Betreiber selbst zu wählen. Danach tritt das vorrangige Auswahlrecht für Vermieter in Kraft. Dementsprechend erhält der Vermieter das Recht, den Messstellenbetreiber fortan für seine Mieter zu wählen.

Zusammenfassung:

  • Ein Wechsel des Messstellenbetreibers kann sich für viele Verbraucher lohnen
  • Neben günstigeren Angeboten unterscheidet sich auch die Technik der Betreiber
  • Für die verwendung eines Smart Meters ist ein Messstellenbetreiberwechsel häufig notwendig
  • Mit einem Smart Meter können die Stromkosten um bis zu 15% gesenkt werden
  • Achtung: Mieter können aufgrund einer Gesetzesänderung nur noch bis 2020 selbst wechseln

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