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Du fragst Dich, ob es sich lohnt, in eine Solaranlage zu investieren? Wir haben Dir die sieben wichtigsten Gründe für die Anschaffung einer Solaranlage zusammengetragen, da einige von ihnen nicht auf den ersten Blick ersichtlich, aber ausschlaggebend für eine Entscheidung sein können. Fakt ist: Je höher der Strompreis steigt, desto mehr lohnt sich eine Solaranlage!

 

1. Kostenersparnis

  • Stromkosten einsparen

Die Prognosen aus Politik, Wirtschaft und Verbraucherverbänden besagen, dass die Stromkosten in Zukunft weiter steigen werden. Für Verbraucher wird es daher immer schwieriger, die Mehrkosten durch einen Stromanbieterwechsel zu kompensieren. Eigenen Strom mit Photovoltaik herzustellen, ist eine gute und zugleich umweltfreundliche Möglichkeit, um dem Kostenanstieg entgegenzuwirken. Schließlich schickt die Sonne keine Rechnung und schon gar nicht eine Strompreiserhöhung.

  • Einspeisevergütung durch das EGG

Das Erneuerbare-Energie-Gesetz (EGG) sichert den Produzenten von Strom aus erneuerbaren Energien eine Einspeisevergütung. Der überschüssig erzeugte Strom von Solaranlagen, welcher nicht selbst verbraucht wird, geht also nicht verloren. Er wird in das öffentliche Stromnetz eingespeist und mit ca. 12 Cent pro Kilowattstunde vergütet. Diese Einspeisevergütung wird für 20 Jahre, ab Anschaffung der Solaranlage, garantiert. Somit können Besitzer einer Solaranlage durch den Eigenverbrauch Stromkosten sparen und gleichzeitig mit dem überschüssig produzierten Strom Geld verdienen. Solltest Du Dich zusätzlich für eine Stromspeicherung entscheiden, um deinen eigenen Strom auch nutzen zu können, wenn die Sonne nicht scheint, empfiehlt es sich, die Solaranlage mit Speicher immer größtmöglich anzulegen. Eine Anlagenleistung von 10 kWp sollte dabei jedoch nicht überschritten werden, da Du sonst die EEG-Umlage anteilig bezahlen musst.

  • Sparen bei Krediten und Steuern

Die Investition in eine Solaranlage kann steuerlich abgesetzt werden. Entsprechend kannst Du bei der nächsten Steuererklärung einen großen Teil Deiner Ausgaben geltend machen. Des Weiteren fördern zurzeit viele Banken die Installation von Solaranlagen mit besonders günstigen Krediten. Da die Zinsen zurzeit jedoch sehr niedrig sind, sollte damit gerechnet werden, dass sie in Zukunft wieder steigen und Kredite wieder teurer werden. Bei Bausparverträgen kann man besonders günstige Darlehenszinsen bekommen, wenn man sein Eigenheim mit ökologisch nachhaltigen Technologien wie bspw. einer Solaranlage ausstattet. Viele Bundesländer haben zudem individuelle Förderprogramme für Solaranlagen und Batteriespeicher. Hier lohnt sich ein Blick auf die Details, da einige Förderungen mit Einschränkungen der Anlagenleistung verbunden sind.

 

2. Autarkie-Steigerung

  • Unabhängig von (großen) Stromkonzernen

Die deutsche Stromlandschaft wird von vier Großkonzernen regiert, zu denen z.T. auch kleinere,  vermeintlich grüne Stromproduzenten zählen. Um herauszufinden, ob Du nicht doch trotz Ökostrom-Tarif Graustrom beziehst, kannst Du nach bestimmten Ökolabels und Zertifikaten schauen, wobei jedes Label nach eigenen Kriterien vorgeht. Mit einer Solaranlage kannst Du zu 100 Prozent sicher sein, dass Dein Strom nachhaltig produziert wurde und es keine unvorhergesehenen Preissteigerungen gibt.

  • Versorgungssicherheit

Durch eine Solaranlage steigt der Grad der Unabhängigkeit. Je mehr des selbsterzeugten Stroms direkt genutzt werden kann, desto autarker wird Dein Haushalt. Dies ist der Fall, wenn Du tagsüber viel zu Hause bist und Strom nutzt, während die Sonne scheint. Durch einen zusätzlichen Stromspeicher kann der Autarkiegrad sogar auf über 70 Prozent gesteigert werden, da jederzeit auf die Energie zugegriffen werden kann, welche tagsüber produziert und in der Batterie gespeichert wurde. Somit muss kaum noch Strom aus dem Netz bezogen oder in das Netz eingespeist werden. Sollte die Solaranlage jedoch einmal nicht genug Strom produzieren, erfolgt ein nahtloser Strombezug aus dem Netz, sodass eine Versorgung jederzeit gewährleistet ist. Während eines Stromausfalls haben Solaranlagenbesitzer zumindest tagsüber weiterhin Strom. Mit einem Stromspeicher sogar auch bei Nacht.

  • Stärkung der regionalen Wirtschaft

Auch wenn Solarzellen überwiegend in Asien hergestellt werden, erfolgt ein Großteil der Wertschöpfung der Solarbranche im Inland. Um schnell agieren zu können, geschehen Technologieentwicklung, Planung, Montage und Services meist vor Ort. Hierdurch werden regionale Händler und Fachleute unterstützt und lange Transport- u. Anfahrtswege entfallen, wodurch die Umwelt zusätzlich geschont wird.

 

3. Wertsteigerung

  • Preise für Solaranlagen sinken

Auch wenn Solaranlagen zu Beginn einmalig eine teure Investition darstellen, können mittel- bis langfristig Kosten gespart werden. Die Anschaffungskosten sind in den letzten 10 Jahren durch die erhöhte globale Nachfrage und den daraufhin gestiegenen Wettbewerb sowie durch verbesserte Produktionsverfahren um 70 Prozent gesunken. Wiederum sind durch innovative technologische Entwicklungen die Leistungen von Solaranlagen stark gestiegen. International betrachtet, hat sich die jährliche Produktion von Solarmodulen mehr als verzehnfacht und sich in Deutschland zu einem Massenmarkt entwickelt, wodurch die Preise weiter gefallen sind. Die Kosten fallen also bei gleichzeitiger Effizienzsteigerung.

  • Investition in die Zukunft

Fakt ist, dass die Zukunft den erneuerbaren Energien gehört, da fossile Brennstoffe endlich sind. Kohlekraftwerke werden nach und nach abgeschaltet und erneuerbare Energien werden durch längere Lebenszyklen und günstigere Anschaffungskosten immer rentabler. Ein weiterer Pluspunkt ist die Wertsteigerung von Immobilien, die mit Solaranlagen ausgestattet sind. Bei dem Verkauf einer Immobilie werden nicht nur die Anschaffungskosten einer Solaranlage berücksichtigt, sondern auch die voraussichtlichen Einnahmen einer zukünftigen Stromerzeugung. Somit ist eine Solaranlage eine sichere Investition in die Zukunft. Hier kannst du kostenlos und unverbindlich berechnen lassen, ob sich eine Solaranlage für dich lohnt.

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4. Umweltschutz

  • Keine Lärm- und Geruchsbelastung

Sobald die Solarmodule auf dem Dach angebracht sind, erzeugen sie nachhaltig ökologischen Strom ohne weitere Abfälle, Lärm oder Gerüche. Selbst Windräder sind während des Betriebes relativ laut. Besonders im direkten Vergleich zu anderen Energiegewinnungsmethoden gelten Solaranlagen als besonders umweltfreundlich und ungefährlich, da sie weder umweltschädliche Stoffe in die Atmosphäre abgeben noch eine direkte Gefahr für Flora und Fauna darstellen.

  • Unauffällige Optik

Durch die unauffällige Optik auf Dächern, nehmen die Solarmodule weder Platz weg noch stören sie das Landschaftsbild. Sie sind dezent, fallen kaum auf und können durch unterschiedliche Farben in das Erscheinungsbild des Hauses integriert werden. Die weiteren Bestandteile wie Wechselrichter, Lasttrennschalter, Hausanschluss, Zähler, Schutztechnik, Monitoring-Systeme etc. werden unauffällig im Haus (meist im Keller) untergebracht.

  • Recycling

Module, die nicht mehr benötigt werden bilden die Grundlage für neue Generationen von Solaranlagen. Bis zu 95 Prozent einer Solaranlage können wiederverwendet werden. Die meisten Hersteller nehmen die Altmodule kostenlos zurück und können aus ihnen sogar energiesparend neue Module produzieren. Einzelheiten zur Entsorgung kannst du hier nachlesen.

  • Unbegrenzte Ressource

Im Gegensatz zu Erdölressourcen, welche endlich sind und in absehbarer Zeit aufgebraucht sein werden, ist die Sonne eine nahezu unbegrenzte Energiequelle, die noch Milliarden Jahre scheinen wird.

 

5. Nachrüstung (modularer Aufbau)

  • Stromspeicher

Auch wenn ein Stromspeicher eine weitere kostspielige Investition ist, bietet er viele Vorteile zur Optimierung der Eigenstromversorgung und Erhöhung der Autarkie. Innerhalb eines Tages lässt sich ein Speicher problemlos nachrüsten und somit der Eigenverbrauch und Autarkiegrad auf bis zu 70 Prozent steigern. Durch kontinuierliche Verbesserungen werden die Speicher immer effizienter bei gleichzeitig sinkenden Preisen, was die Rentabilität erhöht. Die Energieversorgung durch Solaranlage und Energiespeicher ist über einige Jahre gerechnet wesentlich günstiger als der Strombezug von Energieversorgern, da mit einer Solaranlage jede Kilowattstunde heute dasselbe wie in 20 Jahren kosten wird und die Stromkosten quasi einfrieren. Da der Bedarf an Akkus in der Automobilherstellung an Bedeutung gewinnt, könnte es mittelfristig zu Preiserhöhungen für Speicher kommen. Aktuell gibt es jedoch auch für Speicher attraktive Förderungen.

  • Solarmodule

Eine Solaranlage kann ohne großen Aufwand Stück für Stück um weitere Module erweitert werden. So kann klein angefangen und bspw. nach der Anschaffung eines Elektroautos oder eines beheizbaren Pools etc. die Anlage vergrößert werden, um den Mehrverbrauch zu decken.

 

6. Einfache Technik

  • Langlebigkeit und Nachhaltigkeit

Viele Hersteller geben eine Garantie von 20 bis 25 Jahren für die Solarmodule. Dies heißt jedoch nicht, dass sie danach kaputt gehen. Viele Module produzieren Strom noch weit über die Garantiezeit hinaus. Hinzu kommt, dass sie kostenlos recycelt werden können, was Rohstoffe spart und dem Kunden die Arbeit der fachgerechten Entsorgung abnimmt. Zwar wird zur Herstellung von Solarmodulen Energie benötigt, nach 2 Jahren hat sie aber bereits mehr Strom erzeugt als zur Produktion notwendig war. Solaranlagen erzeugen im Durchschnitt also ein Vielfaches mehr an Energie, als zu ihrer Produktion benötigt wurde.

  • Kaum Wartungsbedarf

Solaranlagen gelten als sehr wartungsarm. Je nach Anbieter werden unterschiedliche Zeiträume angesetzt. Grundsätzlich sind sie wartungsfrei. Es empfiehlt sich jedoch, die Anlage alle zwei Jahre von einem Fachmann kontrollieren zu lassen. Bei einer Dachneigung von mindestens zehn Grad erfolgt die Reinigung durch Regen und Schnee, wodurch eine Extrareinigung unnötig wird.

 

7. Weitere Vorteile

  • Hybrid- oder Elektroauto mit Solarstrom laden

Elektroautos können auf verschiedene Weisen geladen werden. Sinnvoll ist jedoch die Ladung durch überschüssigen Strom aus der eigenen Solaranlage, welche sich direkt am Haus befindet, wo das Auto i.d.R. nachts geparkt und geladen werden kann. Somit können die Betriebskosten für das Auto gesenkt werden.

  • Heizen und Warmwasser

Mit Solarstrom kann auch problemlos geheizt und Wasser aufgewärmt werden. Dies führt zu einem wachsenden Autarkiegrad. Brauchwasserwärmepumpen oder intelligente Heizstäbe können mit Strom aus der Solaranlage Wasser erhitzen und somit Kosten für Öl und Gas reduzieren sowie die Heizungen schonen.   Auch wenn die Anfangsinvestition mit meist über 10.000 € hoch erscheint, ist eine derartige Investition gering, wenn man die steigenden Stromkosten für die folgenden 20 bis 30 Jahre kaum oder sogar überhaupt nicht mehr (mit Hilfe von Batteriespeicher) tragen muss.

 

Zusammenfassend lohnt sich die Anschaffung einer Solaranlage langfristig aufgrund folgender Punkte:

  1. KOSTENERSPARNIS: Weniger Stromkosten, Einspeisevergütung (EGG),  günstige Kredite, Steuervorteile
  2. AUTARKIE-STEIGERUNG: Unabhängig von Stromkonzernen, Versorgungssicherheit, Stärkung der regionalen Wirtschaft
  3. WERTSTEIGERUNG: Investition in die Zukunft, Wertsteigerung der Immobilie
  4. UMWELTSCHUTZ: Unbegrenzte Ressource, keine Lärm- und Geruchsbelastung, unauffällige Optik, kostenlose und umweltfreundliche Entsorgung → Recycling-Möglichkeit
  5. NACHRÜSTUNG: Modularer Aufbau von Solarmodulen und Stromspeichern
  6. EINFACHE TECHNIK: Langlebigkeit und Nachhaltigkeit, kaum Wartungsbedarf
  7. WEITERE VORTEILE: Hybrid- oder Elektroauto mit Solarstrom laden, Heizen und Warmwasser

Du besitzt keine Immobilie, welche für eine Solaranlage infrage kommt? Kein Problem. Wir beraten Dich auch gerne bei der Wahl des für Dich besten Stromanbieters.

 

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