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Wenn ihr heute eine PV-Anlage installiert, erhaltet ihr noch immer über 12 Cent Einspeisevergütung für jede eingespeiste Kilowattstunde Strom. Zusätzlich spart ihr einen großen Teil eurer Stromkosten – vor allem in Kombination mit einem Solarspeicher. Doch was solltet ihr bei der Planung der Solaranlage beachten und welche Punkte gehören ins Angebot? Wir erklären, was zu einem modernen System gehört und liefern euch eine Checkliste für Solaranlagen-Angebote.

Aus einer Vielzahl an Komponenten die perfekte Solaranlage zusammenstellen

Eine moderne PV-Anlage besteht aus verschiedenen Komponenten. Welche ihr auswählt, entscheidet mit darüber, wie ihr eure Anlage letztlich nutzen könnt: hauptsächlich für den Eigenverbrauch oder als Anlageobjekt, um über die Einspeisevergütung eine Rendite zu erzielen. Die folgenden Komponenten benötigt ihr auf jeden Fall:

  • Solarmodule

Die Solarmodule erzeugen den Strom. Ihre Größe und ihr Wirkungsgrad bestimmen, wie viel Kapazität die PV-Anlage schlussendlich hat. Je höher der Wirkungsgrad, desto größer die Ausbeute. Wenn ihr einen möglichst großen Teil eures eigenen Strombedarfs mit Solarstrom decken wollt, braucht ihr entsprechend viele Module und in der Regel einen zusätzlichen Stromspeicher. Er ermöglicht das Zwischenspeichern der erzeugten Energie, damit Strom aus der Mittagszeit auch abends genutzt werden kann. Gemessen wird die Erzeugungskapazität der Anlage in kWp. Eine Anlage mit 5 kWp produziert bei guter Ausrichtung rund 4.500 kWh Strom im Jahr. Eine grobe Regel bei der Planung der Anlagenleistung ist also: Je 1.000 kWh Verbrauch sollte 1 kWp Anlagenleistung zur Verfügung stehen.

Informationen über verschiedene Modularten und Qualitätskriterien findet ihr hier.

  • Der Wechselrichter

Der von der Solaranlage produzierte Strom ist Gleichstrom und muss für die Einspeisung ins Netz und für die Verwendung im Haushalt zunächst in Wechselstrom umgewandelt werden. Der Wechselrichter übernimmt dies und ist deshalb eine Pflichtkomponente jeder Solaranlage.

  • Montagegestell für die Solarmodule

Solarmodule müssen fest und sicher verankert werden. Dies schützt sowohl vor Diebstahl als auch vor besonderer Belastung, zum Beispiel bei Schnee oder Sturm. Abhängig ist die Auswahl des Gestells vom gewünschten Installationsort: Für Giebeldächer gibt es andere Gestelle als für Flachdächer. Da der Solarteur die Installation der Anlage übernimmt, entscheidet er gleichzeitig über die Art des Gestells und nimmt euch damit einen wichtigen Teil bei der Produktauswahl ab. Bewährt haben sich Aluminiumgestelle aufgrund ihres geringen Gewichts. Kosten für Material und Montage gehören in jedes Angebot für eine PV-Anlage. Um nicht zu viel zu bezahlen, kann es sich lohnen, explizit nach günstigen Gestellen zu fragen und verschiedene Angebote einzuholen.

  • Elektroinstallationen für die Solaranlage

Je nach Gegebenheiten müssen die Solarteure weitere Arbeiten bei euch zu Hause durchführen. Neben dem Verlegen von Kabeln müssen zum Beispiel zusätzliche Sicherungen und ein Überlastschutz installiert werden. Sollte in eurem Zählerschrank kein ausreichender Platz verfügbar sein, wird der Solarteur zusätzlichen Platz durch einen neuen oder zusätzlichen Zählerschrank schaffen müssen. Auch dies sollte in einem Angebot für eine Solaranlage aufgeführt sein.

 

Zusätzliche Komponenten für eine intelligente Solaranlage mit Stromspeicher

Mit diesen Komponenten erhaltet ihr eine funktionierende Solaranlage. Bei Tageslicht produziert sie Strom, den ihr selbst verbrauchen könnt. Wenn sie mehr Strom produziert, als ihr verbraucht, wird die Energie ins Netz eingespeist. Für jede eingespeiste Kilowattstunde erhaltet ihr eine Einspeisevergütung von derzeit 12,2 Cent pro kWh. Der Nachteil ist offensichtlich: Während tagsüber bei Sonnenschein besonders viel Strom verfügbar ist, müsst ihr abends und bei schlechtem Wetter weiterhin für Strom vom Netz bezahlen. Wenn ihr Wert auf größtmögliche Autarkie legt, kann eine Solarbatterie Sinn machen. Sie sorgt dafür, dass ihr eine höhere Eigenverbrauchsquote erreicht und ein Maximum der produzierten Energie selbst nutzen könnt. Diese Komponenten braucht ihr dafür:

  • Einen Solarspeicher

Eine Solarbatterie ist ein großer Akku, der von der Solaranlage geladen wird. Wenn eure PV-Anlage besonders viel Strom produziert, wandert der Strom in den Speicher. Sobald ihr mehr Strom verbraucht, als gerade von eurer Anlage produziert wird, entnehmt ihr Energie aus dem Speicher. Auf diese Weise senkt eine Solarbatterie die Kosten für zusätzlich eingekauften Strom deutlich. Die Größe der Solarbatterie hängt von der Größe der Solaranlage ab – und davon, wie viel Strom ihr üblicherweise in eurem Haushalt verbraucht. Als Daumenregel gilt: Die Leistung der Solaranlage sollte der Kapazität des Speichers entsprechen. Für eine PV-Anlage mit 4 kWp Nennleistung empfiehlt sich also eine Solarbatterie mit 4 kWh Kapazität. Mit unserem Batteriesimulator könnt ihr die Wirkung verschiedener Batteriegrößen an eurer Solaranlage simulieren.

  • Ein Energiemanagementsystem

Strom ist zunächst „dumm“. Mit einem Energiemanager lässt er sich intelligent steuern. Ein Energiemanagementsystem wie der shine Energiemanager richtet sich nach eurem individuellen Verbrauchsverhalten und steuert die Produktion so, dass ihr ein Maximum der Eigenproduktion nutzt. Besonders zusammen mit einem Stromspeicher kann ein Energiemanager eure Stromkosten deutlich senken. Zudem liefert euch ein Energiemanagementsystem wichtige Einblicke in die Arbeit eurer PV-Anlage: Produktion, Verbrauch, Einspeisung und Eigennutzung werden visualisiert. So bringt ihr volle Transparenz in euren Stromhaushalt.

 

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Was muss das Angebot für eine Solaranlage enthalten?

Wenn ihr Angebote für eine Solaranlage einholt, sollten alle oben genannten Komponenten und ihre Kosten genau aufgeführt sein. Hinzu kommen noch einige weitere Bestandteile, vor allem für die Installation. So müssen sowohl die Module sicher auf dem Dach verankert werden als auch Leitungen gelegt und die Anlage angeschlossen sowie in Betrieb genommen werden. Aus dem Angebot sollte hervorgehen, welchen Umfang die einzelnen Arbeiten haben und was sie kosten.

Wichtig sind aber auch weitere Konditionen. Vor allem auf die Angebotsbedingungen solltet ihr achten. Hier werden Dinge wie mögliche Anzahlungen und Haftungsausschlüsse geklärt. Ein seriöses Angebot für eine PV-Anlage weist zum Beispiel darauf hin, dass die Tragfähigkeit des Daches und damit die Eignung für eine Solaranlage nicht vom Solarteur geprüft wird. Dies müsst ihr selbst prüfen lassen. Auch die entsprechenden Genehmigungen müsst ihr selbst einholen. Seriöse Anbieter klären in ihrem Angebot darüber auf.

 

Checkliste für Angebote für Solaranlagen

Ein seriöses Angebot für eine Photovoltaik-Anlage sollte auf jeden Fall diese Punkte beinhalten:

  • Solarmodule: Anzahl, Modell- und Typenbezeichnung inklusive Datenblattinformationen
  • Ausrichtung der Anlage
  • Wechselrichter: Modell- und Typenbezeichnung inklusive Datenblattinformationen
  • Art der Verschaltung der Module mit dem Wechselrichter
  • Montagegestell
  • Elektroinstallationen: Benötigte Materialien und erforderliche Arbeiten
  • Zahlungsbedingungen
  • Termine und Dauer der Arbeiten
  • Konditionen, insbesondere Haftungsausschlüsse

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