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Die Einspeisevergütung für Solarstrom sinkt mit jedem Jahr. Trotzdem lohnt sich die Investition in eine Photovoltaik-Anlage heute mehr denn je. Wenn ihr 2018 eine neue Anlage installiert, erhaltet ihr die Einspeisevergütung für eine Dauer von 20 Jahren garantiert. Hinzu kommt, dass moderne Solarmodule so effizient wie nie zuvor sind und dabei nur noch einen Bruchteil dessen kosten, was früher für sie verlangt wurde. Wir zeigen, warum es sich gerade jetzt lohnt, diesen wichtigen Schritt in die Unabhängigkeit zu gehen.

Solaranlagen sind heute deutlich günstiger

Jede mit einer Photovoltaik-Anlage nicht selbst verbrauchte Kilowattstunde (kWh) Strom wird entweder in einer Solarbatterie gespeichert oder direkt ins Netz eingespeist. Für jede kWh erhaltet ihr als Betreiber einer Photovoltaik-Anlage eine Einspeisevergütung. Ihre Höhe sinkt jährlich, ist aber für einen Zeitraum von 20 Jahren garantiert. Wenn ihr beispielsweise 2017 eine Solaranlage in Betrieb genommen habt, erhaltet ihr für die nächsten 20 Jahre bis 2037 für jede eingespeiste kWh Strom eine Vergütung von 12,3 Cent. Auf den ersten Blick mag das recht wenig erscheinen. Vor allem wenn man sich vor Augen führt, dass Betreiber, die ihre Anlage vor zehn Jahren in Betrieb genommen haben, auch heute noch über 40 Cent pro kWh beziehen. Wir sollten aber nicht vergessen, dass diese Anlagen bei der Installation deutlich teurer waren und zudem weniger effizient als moderne Solarmodule arbeiten. Das wird bei der Betrachtung der Rentabilität von Solaranlagen oft nicht berücksichtigt. Ein Blick auf die Preisentwicklung für Photovoltaik-Dachanlagen: Zwischen 2006 und 2016 ist der Preis von einem Kilowatt-Peak (kWp) installierter Leistung von fast 5.000,- € auf unter 1.500,- € gesunken. Die Einspeisevergütung und die Ersparnisse durch Eigenverbrauch müssen heute also deutlich geringere Investitionen decken. Hier eine Beispielrechnung: Ihr wohnt in einem Haus mit Schrägdach in Südwestausrichtung und Euer jährlicher Stromverbrauch beträgt 4.000 kWh. Eure Solaranlage hat eine Leistung von 4,5 kWp. Bei einer Eigenverbrauchsquote von 30%, die ihr auch ohne zusätzliche Hardware erreichen könnt, rechnet sich die Anlage nach etwa zehn Jahren. Allerdings bezieht ihr auch für die darauffolgenden zehn Jahre eine garantierte Einspeisevergütung von 12,3 Cent pro kWh.

Auch in Zukunft rechnen wir mit steigenden Strompreisen

Gedeckt werden die Investitionskosten für die PV-Anlage sowohl von der Einspeisevergütung als auch vom Strom, den ihr durch euren Eigenverbrauch einspart. Denn es geht ja in erster Linie darum, günstigen und selbst produzierten Strom zu nutzen, statt teuren Strom vom Netz einzukaufen. Wie wichtig das ist, zeigt die Entwicklung der Verbraucherpreise für Strom: Zwischen 2000 und 2017 ist der durchschnittliche Preis pro kWh für Endkunden von 13,94 Cent auf 29,16 Cent gestiegen. Das ist ein Zuwachs von mehr als 100%. Auch dies relativiert viele Aussagen, die behaupten, eine PV-Anlage rentiere sich heute nicht mehr. Besonders deutlich wird dies, wenn wir uns die Abhängigkeit von fossilen Energieträgern vor Augen führen. Das EEG sieht vor, dass im Jahr 2025 zwischen 40 und 45% des in Deutschland verbrauchten Stroms aus erneuerbaren Energien stammen muss. Ob das Ziel überhaupt zu schaffen ist und wie sich der Anteil an Erneuerbaren am Strommix in den folgenden Jahren entwickeln wird, weiß heute niemand genau. Fest steht aber, dass es sich lohnt, mit gutem Beispiel voranzugehen. Denn weitere Preiserhöhungen sind auch durch Abgaben und Steuern sowie durch die Kosten für den Netzausbau zu erwarten. Damit die Vision einer 100% dezentralen Energieversorgung Wirklichkeit wird, muss in die Stromnetze investiert werden. Mit einer Solaranlage könnt ihr euch heute schon teilweise unabhängig von zukünftigen Preissteigerungen machen.

Effiziente Solarmodule bieten eine hohe Stromausbeute

Bei eurer Entscheidung für eine PV-Anlage solltet ihr beachten, dass moderne Solarmodule einen höheren Wirkungsgrad haben als Module von vor zehn oder zwanzig Jahren. Dies gilt für alle Modularten, also sowohl für monokristalline als auch für polykristalline Module. Beide erreichen heute Wirkungsgrade von rund 20%. Das heißt, dass sie 20% der Strahlungsenergie in elektrische Energie umwandeln können. Die neueste Entwicklung sind hybride Solarmodule. Sie erreichen unter Laborbedingungen Wirkungsgrade von 40% und mehr, sind allerdings teurer. Am Ende hängt die Wahl des passenden Solarmoduls von der verfügbaren Dachfläche ab. Wenn ihr ein großes Dach zur Verfügung habt, reichen „normale“ Zellen aus. Sie sind günstig und seit langer Zeit bewährt.

Wann lohnt sich eine Solaranlage besonders?

Wenn folgende Voraussetzungen bei euch zutreffen, solltet Ihr auf jeden Fall in eine Solaranlage investieren: * Ihr habt einen hohen monatlichen Stromverbrauch und dadurch hohe Stromkosten * Euer Dach zeigt in Ost- oder Westausrichtung * Ihr verbraucht auch tagsüber viel Strom Trifft dies auf euch zu, habt ihr gute Chancen, eure Stromkosten mit einer Solaranlage deutlich zu senken. Da die Kosten für eine Kilowattstunde Strom vom Netz über der Einspeisevergütung von aktuell 12,3 Cent pro kWh liegen, solltet ihr eure PV-Anlage auf einen möglichst hohen Eigenverbrauch auslegen. Daher ist eine Photovoltaik-Anlage auch rentabler, wenn ihr tagsüber viel Strom verbraucht und ihr einen Großteil der Spitzenlast eurer Solaranlage selbst nutzt, statt die Energie ins Netz einzuspeisen. Ist dies nicht der Fall, dann lohnt sich möglicherweise die Investition in einen Solarspeicher. Er sorgt dafür, dass der selbst produzierte Strom euch immer dann zur Verfügung steht, wenn ihr ihn gerade braucht.

Zusammenfassung

* Die Einspeisevergütung plus eingesparte Stromkosten bei steigendem Preisniveau sorgen dafür, dass sich Solaranlagen heute mehr denn je rentieren * PV-Anlagen sind heute so günstig wie nie und haben zudem einen höheren Wirkungsgrad als alte Module * Je höher euer Stromverbrauch, desto eher rentiert sich eine Solaranlage * Angesichts steigender Strompreise lohnt sich die Optimierung der Anlage auf einen hohen Eigenverbrauch. Hierbei helfen Solarspeicher und Energiemanagementsysteme [/et_pb_text][/et_pb_column][/et_pb_row][/et_pb_section]